Dagmar Hase zählt zu den erfolgreichsten deutschen Schwimmerinnen der 1990er-Jahre. Ihren größten Einzelerfolg erreichte sie 1992 in Barcelona mit dem Olympiasieg über 400 Meter Freistil. Bei ihren beiden Teilnahmen an Olympischen Spielen gewann sie insgesamt sieben Medaillen. Nach ihrer aktiven Laufbahn blieb sie dem Schwimmsport verbunden und arbeitet heute in Leipzig mit jungen Talenten im Leistungssport.
Dieses Porträt behandelt ihre Wettkampfergebnisse und heutige Nachwuchsarbeit. Als Quellen dienen World Aquatics, die Datenbank des Internationalen Olympischen Komitees, der Deutsche Schwimm-Verband, die SSG Leipzig und die International Swimming Hall of Fame. Nicht eindeutig bestätigte Angaben werden gekennzeichnet.
Das Wichtigste über Dagmar Hase
| Angabe | Überprüfter Stand |
|---|---|
| Geburtsdatum | 22. Dezember 1969 |
| Alter | 56 Jahre im August 2026 |
| Beruf | Ehemalige Schwimmerin und Nachwuchstrainerin |
| Schwimmarten | Freistil und Rücken |
| Olympische Bilanz | Einmal Gold, fünfmal Silber und einmal Bronze |
| Heutige Aufgabe | Trainerin der Trainingsgruppe LSP IV bei der SSG Leipzig |
| Geburtsort | In den ausgewerteten Quellen nicht eindeutig belegt |
Der Weg an die internationale Spitze
Ihren ersten großen internationalen Titel gewann Hase bei den Europameisterschaften 1989 in Bonn über 200 Meter Rücken. Später war sie vor allem auf den mittleren und längeren Freistilstrecken erfolgreich. Bei Europameisterschaften gewann sie sechs Gold-, vier Silber- und zwei Bronzemedaillen.
World Aquatics weist für Hase bei Langbahn-Weltmeisterschaften zwei Gold-, drei Silber- und zwei Bronzemedaillen aus. Diese aktuelle Aufzeichnung des internationalen Fachverbandes ist für das Porträt maßgeblich. Bei den Kurzbahn-Weltmeisterschaften 1995 gewann sie zwei Silbermedaillen. Ihre Erfolge verteilen sich auf Einzelrennen und Staffeln.
Olympiasieg in Barcelona 1992
Im Finale über 400 Meter Freistil gewann Hase 1992 in 4:07,18 Minuten die Goldmedaille. Außerdem holte sie Silber über 200 Meter Rücken und mit der deutschen 4-mal-100-Meter-Lagenstaffel. Ihre ersten Olympischen Spiele beendete sie damit mit drei Medaillen.
Vier Jahre später stand sie in Atlanta erneut viermal auf dem Podium. Silber gewann sie über 400 und 800 Meter Freistil sowie mit der 4-mal-200-Meter-Freistilstaffel. Über 200 Meter Freistil kam eine Bronzemedaille hinzu. Damit lautet ihre olympische Gesamtbilanz: einmal Gold, fünfmal Silber und einmal Bronze.
Die Einordnung ist deshalb eindeutig: Dagmar Hase gewann einen olympischen Wettbewerb und insgesamt sieben olympische Medaillen. Sie ist Olympiasiegerin und mehrfache Olympiamedaillengewinnerin, aber keine mehrfache Olympiasiegerin.
Der Verzicht auf den Finalstart 1994
Bei den Weltmeisterschaften 1994 erreichte Hase in der Qualifikation über 200 Meter Freistil den achten Platz. Sie verzichtete anschließend auf ihren Finalstart. Dadurch rückte ihre neuntplatzierte deutsche Teamkollegin in den Endlauf nach und gewann dort in Weltrekordzeit.
Offizielle Sportprofile dokumentieren die Platzierungen, Hases Verzicht und das Finalergebnis. Aussagen über ihre persönlichen Beweggründe lassen sich daraus nicht sicher ableiten.
Von der aktiven Laufbahn zur Nachwuchsarbeit
Hases letzte in den ausgewerteten Weltmeisterschaftsdaten verzeichnete WM-Teilnahme fand 1998 statt. Eine direkte öffentliche Erklärung zu ihrem genauen Rücktrittsdatum wurde in den geprüften offiziellen Quellen nicht gefunden. Später arbeitete sie viele Jahre als Nachwuchstrainerin in Magdeburg. Im Spätsommer 2021 wechselte sie nach Leipzig.
Die Teamseite der SSG Leipzig führt sie als Trainerin der Trainingsgruppe LSP IV. Ihre Aufgabe besteht dort in der Unterstützung und Förderung ausgewählter Nachwuchsleistungssportler der sechsten und siebten Klassen. Ein Bericht des Deutschen Schwimm-Verbandes vom 8. Juni 2026 nennt Hase ebenfalls als Trainerin eines Leipziger Nachwuchstalents. Damit ist ihre Tätigkeit im Leipziger Nachwuchsschwimmen auch für 2026 dokumentiert.
Seit 2013 gehört Hase als Honor Swimmer zur International Swimming Hall of Fame. Die Aufnahme würdigt ihre internationalen Erfolge.
Warum der Geburtsort nicht eindeutig angegeben wird
Beim Geburtsdatum stimmen die ausgewerteten offiziellen Profile überein: Dagmar Hase wurde am 22. Dezember 1969 geboren. Die International Swimming Hall of Fame nennt Thale als Geburtsort. Eine eindeutige amtliche oder primäre Quelle, mit der sich diese Angabe abschließend bestätigen lässt, wurde nicht gefunden. Deshalb wird der Geburtsort in diesem Porträt nicht als zweifelsfrei gesichert dargestellt.
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Häufige Fragen zu Dagmar Hase
Wie viele olympische Wettbewerbe gewann sie?
Hase wurde 1992 über 400 Meter Freistil Olympiasiegerin. Es blieb ihr einziger olympischer Sieg. Hinzu kamen fünf Silbermedaillen und eine Bronzemedaille.
Welche Schwimmarten gehörten zu ihrer Laufbahn?
Ihre internationalen Ergebnisse stammen aus Freistil- und Rückenrennen. Medaillen gewann sie sowohl in Einzelwettbewerben als auch mit deutschen Staffeln.
Was macht Dagmar Hase heute?
Sie betreut bei der SSG Leipzig die Trainingsgruppe LSP IV. Die Gruppe fördert ausgewählte junge Leistungssportler aus den Klassenstufen sechs und sieben.
Wo wurde Dagmar Hase geboren?
Die International Swimming Hall of Fame nennt Thale. Da keine eindeutige amtliche oder primäre Bestätigung gefunden wurde, behandelt dieses Porträt den Geburtsort nicht als abschließend gesichert.
Fazit
Dagmar Hases Bilanz ist durch ihren Olympiasieg, sechs weitere olympische Medaillen und zahlreiche Erfolge bei Welt- und Europameisterschaften geprägt. Heute gibt sie ihre Erfahrung in der Leipziger Nachwuchsarbeit weiter. Unklare Angaben kennzeichnet dieses Porträt ausdrücklich.


